Hitzeschutz für Hunde: Deinen Hund abkühlen

Warum ist das Abkühlen deines Hundes so wichtig?

Der Sommer bringt nicht nur für uns Menschen Hitze und Sonne, sondern auch für unsere Hunde. Anders als wir können Hunde jedoch kaum schwitzen – sie regulieren ihre Körpertemperatur hauptsächlich über Hecheln und über die Pfoten. Bei heissen Temperaturen kann das schnell an seine Grenzen stossen. Ein unzureichend gekühlter Hund ist gefährdet für Hitzschlag, Kreislaufprobleme oder sogar Organversagen.

Deshalb ist es essenziell, dass du weisst, wie du deinen Hund effektiv abkühlen kannst, um seine Gesundheit zu schützen und ihm heisse Tage erträglicher zu machen.


Hund abkühlen – 7 effektive Tipps für heisse Sommertage

1. Kühle Ruheplätze schaffen

Sorge für einen schattigen, gut belüfteten Platz in der Wohnung oder im Garten. Kühlmatten, feuchte Handtücher oder Fliesenböden sind ideal, um deinem Hund einen angenehmen Rückzugsort zu bieten.

2. Lauwarmes Wasser statt eiskalt

Viele denken, eiskaltes Wasser wäre die beste Lösung – falsch! Biete deinem Hund stets frisches, lauwarmes Wasser an. Das belastet den Kreislauf weniger und fördert das natürliche Temperaturmanagement.

3. Planschbecken & Wasserspiele

Ein kleines Hundepool oder ein Planschbecken kann Wunder wirken. Viele Hunde lieben es, mit den Pfoten zu planschen oder sich hineinzulegen. Auch ein Gartenschlauch mit leichtem Sprühstrahl bringt Abkühlung und Spielspass zugleich.

4. Spaziergänge in die kühlen Stunden verlegen

Vermeide Hitze-Spaziergänge zwischen 11 und 17 Uhr. Besser: Früher Morgen oder später Abend. Achte dabei auch auf heisse Asphaltwege – ein einfacher Test: Wenn du deine Hand nicht 5 Sekunden auf dem Boden halten kannst, ist es auch für die Hundepfoten zu heiss.

5. Kühle Snacks für zwischendurch

Gefrorenes Nassfutter, Wassereis speziell für Hunde oder in Brühe eingefrorene Leckerli sind beliebte Sommerleckereien. So kombinierst du Abkühlung und Belohnung in einem.

6. Feuchte Tücher oder sanftes Abduschen

Ein feuchtes Tuch über den Rücken gelegt oder ein sanftes Abduschen mit lauwarmem Wasser kann den Körper deines Hundes angenehm herunterkühlen – achte dabei auf positive Körpersprache und biete es ohne Zwang an.

7. Fellpflege nicht vergessen

Dichtes oder langes Fell kann die Hitze speichern. Regelmässiges Bürsten oder – bei geeigneten Rassen – das Kürzen des Fells kann helfen, die Luftzirkulation zu verbessern.


Warnzeichen für Überhitzung beim Hund

Achte auf diese Symptome, die auf eine Überhitzung oder gar einen Hitzschlag hindeuten können:

  • Starkes Hecheln, Erschöpfung

  • Taumeln oder Gleichgewichtsstörungen

  • Erhöhte Körpertemperatur (über 39,5 °C)

  • Apathie oder Erbrechen

  • Blasse oder dunkelrote Schleimhäute

Tritt eines dieser Anzeichen auf, solltest du sofort handeln und einen Tierarzt kontaktieren!


Fazit: Hund abkühlen ist mehr als nur Wasser anbieten

Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Hitze rettet Leben – auch das deines Hundes. Mit den richtigen Massnahmen kannst du deinen Hund abkühlen, seine Lebensqualität steigern und heissen Tagen entspannt entgegensehen.